Im Spiegelzelt: Hoffmanns Erzählungen
Klaus Hoffmann tänzelte im Spiegelzelt zwischen heiterer Schwermut und koketter Selbstironie. 

Arikel von Elena Rauch vom 17. Mai 2010| Thüringer Allgemeine Zeitung

Weimar. "Gähnen Sie nicht"`, ruft er, "während ich mir hier den Arsch aufreiße!" Schwingt die Gitarre um das ergraute Haupt und beginnt einen melancholischen Rückblick auf die Sehnsüchte und Irrungen des Lebens. Dieser Ton wird bleiben. Dieses Tänzeln zwischen koketter Selbstironie und heiterer Schwermut. Der Gaukler und der Barde. Zuweilen ganz knapp am Siedepunkt zum kultivierten Kitsch. Aber das macht nichts. Das gehört dazu. Der leise ziehende Schmerz ferner Kindheitserinnerungen, die süße Trauer über einen verlorenen Lebenstraum, eine vergebliche Liebe. Alles so was. Manchmal sehnt man sich danach wie nach einem warmen Bad. So ist der Mensch. Und viele seiner Lieder sind wie eine Selbstvergewisserung dieses Gefühls. ´ "´Weil du nicht bist wie alle anderen`". Eines seiner schönsten Liebeslieder. Das würde nicht funktionieren ohne jenen ungebrochenen Pathos dieser Lyrik und seines Vortrages dabei auch. Das würde aber auch nicht funktionieren, wenn er sich davon hemmungslos wegtragen ließe. Wenn er seine rotweinschwere Melancholie nicht in fröhlicher Selbstironie lächelnd auf die Schippe nehmen würde. Die Distanz, die er dabei schafft, gibt ihm den Freifahrtschein, alle Untiefen der menschlichen Seele singend zu bereisen. Nach dem letzten Lied öffnet er die Arme und singt mit unverschämtem Augenaufschlag "Hallelujah". Das Publikum applaudiert heiter und hat seinen Laienprediger verstanden. Und unter dem Dach des Spiegelzeltes ist es warm. Als habe sich die plüschige Nostalgie des Interieurs mit der sanften Melancholie von Hoffmanns Erzählungen zu einem wohligen Gesamtgefühl vereinigt.


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Die Liebe zum Detail

Artikel von Mario Stork  vom 01. März 2010| WAZ

Gelsenkirchen . „Sie sind das bezauberndste Publikum, das ich heute Abend kennenlernen werde!" So eröffnet Klaus Hoffmann sein Gastspiel im Musiktheater. Der Chansonnier nimmt die Zuhörer für zweieinhalb Stunden mit in seine Welt - schelmisch und hochsensibel zugleich.

Der anfangs etwas zerstreut ... weiter









Der alte Hunger bleibt
Liedermacher Klaus Hoffmann im Vamos

Artikel von ff vom 12. Januar 2010| Landeszeitung Lüneburg


Klaus Hoffmann? Ach, das ist doch der Berliner Sänger, Weggefährte von Reinhard Mey, Liedermacher alter Schule. Einige seiner Lieder, "Blinde Katharina" zum Beispiel, konnte damals, in den Siebzigern und Achtzigern eigentlich jeder auf der Gitarre begleiten. Klaus Hoffmann also gehörte zu den wichtigsten Künstlern der Singer/Songwriter-Szene. ... weiter








Der Star zum Anfassen
Artikel von Peter Claus vom 11. Dezember 2009 | Berliner Morgenpost

Klaus Hoffmann ist in die Jahre gekommen. Der 60. Geburtstag ist nicht mehr weit. Man sieht es ihm an. Er ist ein wenig fülliger geworden, wirkt etwas müde im ersten Moment, da er die handtuchkleine Bühne der Bar jeder Vernunft betritt. Aber: Da ist dieses Blitzen in den Augen. Das signalisiert noch immer die hemmungslose Lebenslust des Halbstarken, der Großstadtgöre, des ... weiter








Jenseits der Angst
Kodderschnauze und viel Gefühl: Der Berliner Barde Klaus Hoffmann im ausverkauften Gloria
Artikel von Hanna Styrie vom 24. November 2009 | Kölner Rundschau

Die großen Gesten beherrscht Klaus Hoffmann ebenso gut wie Charles Aznavour, Gilbert Bécaud und Jacques Brel. Und auch sonst hat er sich eine Menge abgeguckt bei den Heroen des französischen Chansons: das Geschichtenerzählen, die Bereitschaft zur emotionalen ... weiter








Ein Konzert mit Nachhaltigkeit
Liedermacher Klaus Hoffmann beeindruckte mit seinen nachdenklichen Liedern in Lahr
Artikel von Regina de Rossi vom 24. November 2009 | Lahrer Anzeiger


Klaus Hoffmann stand an diesem Wochenende wieder in Lahr auf der Bühne. Nachdem der Sänger und Liedermacher, Schauspieler und Autor bereits vor zwei Jahren mit seinem Jaques- Brel-Konzert in der Stadthalle begeistert hatte, zog er dieses Mal mit seinen eigenen Liedern die Besucher in ... weiter








Genüsslich bis zur Klippe totaler Rührseligkeit
Artikel von Ulrike Le Bras vom 23. November 2009 | Badische Zeitung


LAHR. Die Konkurrenz, gegen deren publikumsmagnetisches Werben Klaus Hoffmann am Samstag Abend in der Stadthalle Lahr antreten musste, ist stark gewesen und hatte die größeren Plakate rund um Lahr verteilt: Katharina die Historische, die wie jedes Jahr Ende November in Seelbach Scharen anzog. Für die Freunde seriös-gepflegter Kirchenmusik gab es auf der anderen Seite ... weiter








Klaus Hoffmann begeistert im Ballenlager
Artikel von Peter Jalufka vom 15. November 2009 Münstersche Zeitung

GREVEN. Greven entwickelt sich nach und nach zum Liedermacherzentrum. Nach Konstantin Wecker, Stefan Sulke und Hannes Wader trat am Freitagabend Klaus Hoffmann im Ballenlager auf. "Jetzt nur noch Reinhard Mey - aber da sind wir dran", verkündete Willi Meibeck, als er Klaus Hoffmann, einen der größten der Branche, begrüßte.

Der Saal ist voll ... weiter








Mit der Sehnsucht im Gepäck
Artikel von Axel Engels vom 15. November 2009 | Allgemeine Zeitung - Greven

Greven - "Was bleibt?" - wird man sich nach diesem Konzert nicht fragen müssen. Klaus Hoffmann mit dem Pianisten Hawo Blech verzauberten am Freitagabend im ausverkauften Ballenlager mit einem musikalischen Querschnitt aus mehreren Jahrzehnten.
Die Kulturinitiative hat mit Klaus Hoffmann sich selbst und dem Publikum ein Präsent der Extraklasse gemacht, das in seiner ... weiter








Klaus Hoffmann ist der Songpoet der Sehnsucht
Berliner Liedermacher, Schauspieler und Schreiber gastierte mit seinem Pianisten Hawo Bleich im Café Hahn | Artikel von Michael Schaust vom 10. November 2009 Rhein-Zeitung Koblenz

KOBLENZ. Auf der Bühne ist er ein Erzähler - mal melancholisch, mal heiter, mal furztrocken oder auch lakonisch. Klaus Hoffmanns Selbstbeschreibung trifft auch auf sein jüngstes Gastspiel im ausverkauften Café Hahn wieder zu. Der 58-jährige Liedermacher ... weiter