Berliner Morgenpost, 10.11.2014: "Die traurige Leichtigkeit des Seins". Der Berliner Sänger Klaus Hoffmann hat ein melancholisches Album vorgelegt. Ein Treffen.

Von Peter E. Müller


Auch der jugendlich wirkende Berliner Entertainer und Liedermacher Klaus Hoffmann, der in seinen Liedern sein Innerstes so oft nach außen kehrt und den Menschen damit aus der Seele spricht, haderte mit dem Unausweichlichen. 63 Jahre alt ist er im März geworden. Aber nun wie ein älterer Herr zu leben, so sagt er, das wolle einfach nicht klappen. Er hat sich in den vergangenen Jahren auf das Schreiben konzentriert. Hat in dem Roman "Phillip und die Frauen" die Lebenswelt eines 60-Jährigen ausgebreitet und mit "Als wenn es gar nichts wär" seine Autobiografie verfasst.

Nun erscheint nach "Berliner ... weiter









Berliner Zeitung, 29.10.2014: "Wenn der Tag sich in die Träume schleicht"

Klaus Hoffmann ist beschäftigt: Eine Tour und ein neues Album stehen ins Haus. Die startet am 1. Dezember und führt ihn am 15.12. in den Berliner Friedrichstadtpalast.
Der Berliner Sänger Klaus Hoffmann schläft gerade etwas unruhiger: „Letzte Nacht bin ich aufgewacht und habe mich gefragt: Hast du neue Bühnenschuhe und -anzüge, eine Gitarre? Alles ok? Dann kannst du ja weiter schlafen!“ Die Tagesaufgaben schleichen sich in seine Träume, wenn er so kurz vor einer neuen Tournee steht. Die startet am 1. Dezember, führt ihn am 15. 12. in den Berliner Friedrichstadtpalast und heißt wie sein gerade erschienenes neues Album ... weiter









Lüneburger Landeszeitung, 27.10.2014 Klaus Hoffmann - Sehnsucht


Wo Klaus Hoffmann draufsteht, ist auch Klaus Hoffmann drin: Nur wenige Musiker haben über die Jahrzehnte so konsequent eine gerade Linie gezogen wie der Liedermacher aus Berlin: bittersüße Balladen, viel Kraft, viel Leid, viel Stimme, ausgefeilte Arrangements, die meistens (und auch diesmal) von Hawo Bleich stammen. Vier Dutzend Alben hat Klaus Hoffmann, Jahrgang 1951, bisher veröffentlicht, und auch "Sehnsucht" (Label: stille Musik) passt in die Spur, die Fans werden zufrieden sein. Als Reminiszenz an die 60er-Jahre sind die 14 Chansons gedacht, explizit an Charles Aznavour und natürlich Jacques Brel - die große Sehnsucht, Aufbruchstimmung. ... weiter









Märkische Onlinezeitung Nr. 44 vom 1./2.11.2014: "Ich war alleinerziehend - Klaus Hoffmann überzeugte am vergangenen Sonntag in der Orangerie Oranienburg

Heike Ottlige
Oranienburg: „Ich kam nie zu spät“, sagt der Liedermacher Klaus Hoffmann, als er am vergangenen Sonntag pünktlich die Bühne der Orangerie betritt, um aus seinem Buch „Als wenn es gar nichts wär“ zu lesen. „Es ist ein gutes Buch“, meint er mit einem Augenzwinkern.
Als Junge habe er immer am Bus auf seine Beförderung gewartet. „Als wenn es gar nichts wär“ sei der Spruch seines Vaters gewesen. „Erwar meine Sonne“, bekennt er liebevoll.
Dann erzählt und singt er von seiner Kindheit und Jugend. Einsam sei er gewesen. „Ich sprach mit Tischen und manchmal auch ... weiter









Märkische Oderzeitung, 27.10.2014 - Klaus Hoffmann in Oranienburg

Katja Schrader
"Ich sah fantastisch aus"
Oranienburg (MOZ) Schneller hätte eine Lesung wohl kaum vergehen können. "Ich hätte ihm am liebsten zugerufen: "Mach noch ein bisschen weiter, lies noch ein Stück aus deinem Buch oder am besten wäre es noch, einmal deine Stimme zu hören, wenn sie singt'", sagt Christina Stephan am Ende der musikalischen Lesung mit Klaus Hoffmann am Sonntag in der Orangerie. Er habe schon in seinen Anfängen als Musiker wie Orpheus singen wollen. Ja, und er singe wie Orpheus, meint die begeisterte Besucherin. Ein Glück sei es, eine solche Größe einmal in Oranienburg erleben ... weiter