Hessisch Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA), 19. September 2013: "Der Seiltänzer". Chansonnier Klaus Hoffmann begeisterte in Baunatal

Von Ullrich Riedler
Er ist ein Berliner. Einer von früher, also gewissermaßen ein echter. Einer aus dem alten, eingemauerten Westberlin, als es noch nicht hip war, dort zu leben, und der Himmel über Berlin trist und grau schien. Klaus-Dieter Hoffmann wuchs hier auf, streunte herum in seinem Chalottenburger Kiez, der seine kleine große Welt war. Ein einsames Kind, das "mit Tischen und Stühlen sprach" in einem Milieu zwischen  Altbauten, Eckkneipen und Kirchen.
Viel Material für solche, die man früher Liedermacher nannte. Klaus Hoffmann ist einer der wenigen, die es auch heute noch sind. Nun ist er 62, steht seit fast vier ... weiter









Klaus Hoffmann in Billerbeck - Troubadour mit Herz


Die gut 800 Zuschauer aus dem ganzen Münsterland, die am Freitagabend die Ränge der Freilichtbühne füllen, erleben den Berliner Liedermacher, wie sie ihn kennen: charmant, witzig, mit großem, vielschichtigem Repertoire und warmer Stimme.

Dabei klettert er immer wieder von der Bühne herunter, schreitet durch den Graben und steht schließlich – mit Mikro in der Hand – vor dem Publikum. Sein Pianist Hawo Bleich bedient nebenbei auch noch ein Keyboard, das auf dem Flügel steht. „Wir spielen schon 40 Jahre zusammen, Sie werden uns nachher nicht mehr unterscheiden können“, scherzt Hoffmann und beginnt zu singen.

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Chansonnier im Interview: Klaus Hoffmann fragt sich, wie es weitergeht - MÜNSTER/BERLIN


Wo erreiche ich Sie gerade? Auf Tournee?
Nein, ich bin in meinem Haus in Berlin. Völlig gefangen im Berlin-Klüngel. Und voll im Thema: Wir arbeiten an meinem neuen Album. Das Studio meines „Musical Directors“ Hawo Bleich, der in Billerbeck Klavier spielen wird, liegt gleich um die Ecke.

In einem Interview vor zehn Jahren zeigten Sie sich genervt von ihrer eigenen Disziplin. Sie würden im Sommer früh morgens Lieder schreiben, während andere schwimmen gingen.
Ich schreibe tatsächlich lieber im Herbst. Aber wir haben hier einen schönen See, da gehe ich auch schwimmen.

Verraten Sie etwas über das neue ... weiter









Sylter Nachrichten, 12.08.2013 "Wo nichts mehr geht, fängt alles an"

Rantum | Mit 16 war er das erste Mal auf Sylt - mit Zottelhaar, Rucksack "und 42 Kilo schwer". Heute steht Klaus Hoffmann immer noch auf seine Insel. Das eine oder andere Lied hat er gar dem Sandknust gewidmet und ist mehrfach im Meerkabarett aufgetreten. Am Sonnabend sorgten der Chansonnier und sein Keyboard spielender Freund Hawo Bleich für ein absolutes Highlight: Ein wunderschöner Konzertabend wurde quittiert mit stehenden Ovationen, die zu vier Zugaben führten.
Der Mann aus Charlottenburg erzählte und sang aus seinem "richtigen Leben", authentische Lieder über die "Perlen der Kindheit", die "Frontstadt Berlin", ... weiter









Sylter Rundschau, 20.7.2013 "Oft wusste ich nicht, woher eine Melodie kam"

Eine Begegnung mit dem Sänger, Schauspieler und Poeten Klaus Hoffmann, der demnächst im Sylter Meerkabarett auftritt
kampen. Die Sonne hat sein Gesicht leicht gerötet, die Zeit am Strand ihn entspannt. Sylt ist für Klaus Hoffmann Fluchtpunkt, Inspiration, Erinnerung an Jugendtage, Begegnung mit Freunden wie Reinhard Mey. Wir treffen uns im Kampener Kult-Lokal Manne Pahl. Es ist Jahre her, dass wir uns schon mal zum Interview trafen. Vielleicht sind es zehn Jahre, vielleicht auch mehr. Doch wir treffen uns wie zwei, die sich häufiger sehen, gern mit einander plaudern. "Wir haben uns damals geduzt", erinnert sich Klaus Hoffmann. Also bleiben wir dabei. ... weiter